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6: Die Golfsprache

Unser A-Z des Golfs

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A

A

Abschlag

Die ebene Fläche, von der aus der erste Schlag auf einer Spielbahn auf dem Golfplatz ausgeführt wird. Der erste Schlag hier wird Abschlag genannt.

Amateur

Auch im Golfsport gibt es eine Trennung zwischen Amateuren und den Berufssportlern (den Golf-Professionals). Für Amateure sind im Golfsport bei Turnieren bei den zu gewinnenden Preisen klare bzw. bestimmte Grenzen gesetzt.

Annäherung

Der Golfschlag, der das Ziel hat, den Golfball so dicht wie möglich ans Loch zu platzieren.

Ansprechen

Einnehmen einer Standposition und ein erstes Aufsetzten des Schlägers hinter dem Ball, und zwar direkt vor dem Schlag – ohne abzuschlagen.

As it lies (übersetzt: Wie er liegt)

Ein Grundsatz des Golfspiels. Der Golfball muss so gespielt werden, wie er liegt.

Ausgrenze

Die Ausgrenzen sind durch weiße Pfosten gekennzeichnet. Wenn der Ball im “Aus” ist bzw. dort zum Liegen kommt, darf er nicht mehr weitergespielt werden. Es muss ein Ersatzball gespielt werden. Und zwar von der Stelle, an dem der Golfball zuletzt gelegen hat. Angerechnet wird hier ein Strafschlag.

Ausrüstung

Als Ausrüstung gilt alle, was zum Golfspielen benötigt wird. Das sind maximal 14 Golfschläger, Handtuch, Handschuh, Pitchgabel. Einsteigersets verfügen über weniger Schläger im Bag. Über die Ausrüstung sollte man sich immer gut informieren lassen.

B

B

Bag

Die Golftasche – eine englische Bezeichnung dafür.

Bewerber

Teilnehmer an einem Golfturnier werden so bezeichnet.

Birdie

Ein Loch mit einem Schlag – unter Par. Wer zum Beispiel auf einer Par5-Bahn die Bahn nach nur 4 Schlägen beendet, hat einen Birdie gespielt.

Blade

Bezeichnung für einen Golfschläger bzw. ein Eisen. Dieser verfügt über keine fehlerverzeihende Gewichtsverteilung. Ein Blade ist für Anfänger nicht so gut geeignet.

Bogey

Wer eine Golfbahn mit einem Schlag über Par beendet, der hat einen “Bogey” gespielt. Zwei Schläge über Par nennt man entsprechend einen “Doppel-Bogey”. Und drei Schlägen über Par werden als “Triple-Bogey” bezeichnet.

Brutto

Angabe über die tatsächlich gebrauchte Schlagzahl. Und zwar ohne Abzug der durch die durch das persönliche Handicap vorgegebenen Vorgabeschläge.

Bunker

Ein vom Golfplatzbetreiber künstlich angelegtes Sandhindernis. Platziert werden die Bunker vornehmlich rund ums Grün. Ein Bunker kann sich aber auch mitten auf dem Fairway befinden. Der Bunker ist den Golfregeln entsprechen mit der Harke immer wieder einzuebnen, wenn ein Golfball darauf gespielt wurde.

C

C

Caddie

Ein Helfer, der dem Golfspieler die Golftasche trägt, im die gewünschten Schläger reicht und ihm im Idealfall auch als Ratgeber zur Seite steht auf den Golfbahnen.

Caddie-Halle

Der Raum, in dem sich abschließbare Spinde bzw. Schränke für die Aufbewahrung der Golfausrüstung befinden.

Car

Motorisierter Golfwagen für dessen Führen man keinen extra Führerschein benötigt. Erst ab 18 Jahren darf dieser genutzt werden. Auf dem Gefährt befinden sich auch Gurte für das Befestigen des Golfbags.

Chip

Ein flacher Annährungsschlag, der zudem auch sehr flach ist. Für Anfänger lohnt es sich diesen Golfschlag zu erlernen.

Chipping Area

Bezeichnung für die Übungsfläche, auf der Chips geübt werden können.

Club

Kurzbezeichnung für den Golfclub. Im Englischen: Bezeichnung für Golfschläger.

Clubvorgabe

Auf diesen Begriff stößt man bei den Ausschreibungen für die vorgabewirksamen Turniere. Es handelt sich hier um die Handicap-Freigabe für ein Turnier, die der jeweilige Golfclub zulässt. Denn die offiziellen Handicaps beginnen erst bei HCP -36. Doch um Neulinge an das Vorgabensystem heranführen zu können, gibt es die Clubvorgabe. Diese ermöglicht auch “Anfängern” zwischen HCP -37 und HCP -54 die Teilnahme an Turnieren. Die häufigste in den Turnierkalender genannte Clubvorgabe ist HCP -45. Denn ab dieser Stammvorgabe hat man die Turnierreife erlangt. Bei der Turnierrechnung wird der Teilnehmer dann mit HCP -36 gewertet.

Course

Bezeichnung einer auf einer Golfrunde zu spielenden Spielbahn. Ein Golfplatz hat normalerweise 18 Course bzw. ein Kurzplatz 9 Course.

Course Rating

Bezeichnung für den “Platzstandard” bzw. Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes. Festgelegt wird dies durch ein Rating-Commitee des Golfverbandes. Die Bewertung beruht dabei auf Entfernungen, den Bedingungen und der Golfplatzarchitektur.

Cross-Golf

Eine Variante des Golfspiels außerhalb von einem Golfplatz. Zum Beispiel auf einem Industriegelände oder in einer freier, nicht in Spielbahnen abgesteckten Landschaft.

D

D

DGV

Kurzbezeichnung für den Dachverband Deutsche Golfverband ist der Verband der Golfclubs und Golfanlagen. Wer Mitglied in einem Golfclub wird, ist auch automatisch Mitglied im DGV, belegbar durch einen von diesem Verband ausgestellten Mitgliedsausweis.

DGV-Ausweis

Der Golferausweis vom Dachverband Deutsche Golfverband ist der Verband der Golfclubs und Golfanlagen. Der Ausweis enthält Name, Bezeichnung des Heimatclubs, Art des Spielrechts und – wenn vorhanden – das Handicap. Wer auf fremden Golfanlagen spielt, muss den DGV-Ausweis vorlegen.

Divot

Ein herausgeschlagenes Rasenstück. Das passiert beim Golfschwung – beim Abschlag recht schnell. Das Rasenstück ist unbedingt zurückzulegen auf die Stelle und etwas festzutreten. Bei großem Schaden: Dem Clubsekretariat melden. Die freundlichen Mitarbeiter schicken dann die Greenkeeper los.

Dogleg

Bezeichnung für Spielbahnen, welche nach rechts oder links abknicken. Auf diesen Golfbahnen ist das Grün meist erst nach dem Erreichen dieser “Knickstelle” in der Ferne zu erspähen.

Draw

Bezeichnung für die Flugbahn des Golfballes, wenn dieser eine leichte Kurve fliegt nach dem Abschlag. Das heißt wenn ein Schlag erst eigentlich nach rechts geht, dann aber nach links abdriftet und in der Nähe des gedachten Zielpunktes landet. Ein Draw ist häufig auch nötig. Und zwar dann, wenn Bäume umspielt werden müssen.

Drive

Abschlag vom Tee. Und zwar mit einem Driver.

Driver

Golfschläger, der fehlerverzeihend und für weite Schläge gedacht ist. Dieser Golfschläger wird meist nur für den allerersten Schlag auf der allersten Golfbahn verwendet. Anfänger nutzen diese Art Schläger nur sehr selten.

Driving Range

Das Übungsgelände zum Üben von Schwüngen und von langen Schlägen. Verwendet werden auf der Driving Range spezielle Rangebälle. Diese werden bzw. dürfen nicht auf dem übrigen Golfplatz verwendet werden.

Droppen

Bezeichnung für das “Fallenlassen eines Golfballs”. Und zwar aus Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm. Es gibt viele Situationen, in denen das Droppen erlaubt ist.

Durchspielen

Bezeichnung für einen langsamen Flight. Dieser hat einen schnelleren Flight hinter sich. Die Etikette besagt, dass der langsamere Flight den schnelleren Flight vorbeilassen – durchspielen – lassen soll.

E

E

Eagle

Bezeichnung für den Abschluss einer Golfbahn, wenn ein Loch mit zwei Schlägen unter Par beendet wird.

Eisen

Golfschläger, die sich durch die Länge und den Winkel der Schlagfläche voneinander unterscheiden. Es gib Eisen 1 bis 9 und die Spezialschläger Pitchingwedge und Sandwedge. Je kleiner die Schlägernummer ist, umso längere Schläge können damit theoretisch erzielt werden. Anfänger brauchen nicht gleich alle Eisen (vor allem nicht 1 bis 4). Der Anfängersatz beinhaltet daher auch nur Eisen 5 bis 9.

Etikette

Das Benehmen bzw. Verhalten auf dem Golfplatz ist wesentlich für den Spielablauf. Die Verhaltensregeln gewährleisten nicht unwesentlich ein sicheres und zügiges Spiel über die Golfbahnen. Sie tragen zudem auch zur Schonung des Platzes ein. Regelkurse beinhalten auch eine Schulung in der Etikette. Es sind keine außergewöhnlichen Regeln. Viele zielen auch einfach nur auf den gesunden Menschenverstand ab. Zum Beispiel, dass man einen Warnruf abgibt, wenn man sieht, wenn man sieht, dass sich noch andere Spielergerade im Fahnenbereich befinden und einlochen, man aber gerne abschlagen würde. Wichtig ist, sich an die Etikette auf dem Golfplatz zu halten.

F

F

Fade

Bezeichnung für einen Golfball, der rechts startet nach dem Abschlag, dann aber eine leichte Rechtskurve einschlägt. Dieser Schlag wird benötigt, um entsprechend platzierte Hindernisse zu umspielen.

Fairway

Bezeichnung für die kurzgemähte Fläche zwischen dem Abschlag und dem Grün.

Flagge oder Fahne

Eine Flagge oder Fahne kennzeichnet auf einer Golfbahn die Stelle, an der sich das Loch befindet. Die Flagge ist ein sich auf einem Stock befindlicher Wimpel, die es auf den DGV-Golfplätzen in unterschiedlichen Farben gibt. Die Flagge ist herausnehmbar und sollte vom Mitspieler auch herausgenommen werden bevor sich der Ball von einem der Mitspieler nähert.

Flex

Kennzahlüber die Biegsamkeit des Schlägerschafts. Es gibt hier vier Bezeichnungen: L- steht für Lady, A- für Average, R- für Regular und S- für Stiff. Die L-Flex ist der weichste Flex und S- die härteste Biegsamkeit von einem Golfschläger. Anfänger sollten eher L, A oder R-Flex bevorzugen.

Flight

Bezeichnung der Gruppe, die sich zusammenfindet oder bei einem Turnier zusammengestellt wird für eine Runde / ein Turnier auf dem Golfplatz. Je nach Anzahl der Spieler wird 2er-, 3er-oder 4er Flight gesagt.

Fore

Ein Warnruf, der abzusetzen ist von einem Spieler, der abschlägt und vor sich auf dem Grün noch einen Spieler sieht bzw. die Spieler auf den benachbarten Bahnen doch recht nah zu sein scheinen. Wer diesen Ruf hört, der sollte ohne zu zögern seinen Kopf mit den Armen schützen.

G

G

Golfball

Bezeichnung für den Spielball beim Golf. Es gibt ihn in unterschiedlichen Preisen, von verschiedenen Herstellern, in unterschiedlichen Qualitäten und Farben. Der Durchmesser von einem Golfball liegt bei mindestens 42,67 mm und das maximale Gewicht beträgt 45,93 g. Günstig sind Lake Balls, die von professionellen Tauchern einmal oder mehrmals im Jahr aus den Seen bzw. Teichen auf dem Golfplatz geholt werden.

Golftasche

Eine andere Bezeichnung für Bag bzw. Golfbag.

Golfwagen

Andere Bezeichnung für Golfcar. Ein mit Batterien betriebenes Gefährt für den Transport von Golftaschen. Fahrfreigabe: Ab 18 Jahren.

Greenfee

Gebühr, die beim Betreiber der Golfanlage für das Spielen einer Golfrunde zu entrichten ist.

Grün

Bezeichnung für die besonders kurz gemähte Fläche, die sich um das Loch herum befindet. Gespielt werden darf darauf nur mit dem Putter.

H

H

Handicap

Andere Bezeichnung für Stammvorgabe oder kurz Vorgabe. Diese Zahl gibt die persönliche relative Spielstärke von einem Golfspieler an. Je höher das Handicap ist, umso mehr Vorgabeschläge hat der Golfspieler. Das Handicap ermöglicht einen Vergleich bei Turnieren zwischen Spielern, die ein unterschiedliches Handicap haben.

Hole in one / Ass

Bezeichnung für einen Schlag, der vom Abschlag direkt ins Loch geschlagen wird. Doch das kann für einen so glückreichen Spieler sehr teuer werden. Denn der Tradition wird es geschuldet, dass dieser Spieler jedem weiteren Spieler, der sich zum Zeitpunkt seines Glücks auf dem Platz befand, ein Drink ausgegeben werden muss.

Holz

Golfschläger, die einen besonders großen Schlägerkopf haben. Für diese Schläger werden besonders leichte, elastische und hochwertige Metalle verwendet – Titan, Kevlar, Stahl, Aluminium oder auch Kunststoffe. Zum Schlägersatz gehören drei Hölzer (1 ,3, 5 oder 7). Mit der aufsteigenden Zahl steigt der Loft, Schaftlänge und Volumen des Schlägerkopfes sinken indes. Lofts zwischen ca. 9 bis 18° sind üblich.

Hook

Bezeichnung für die Flugbahn von einem Golfball, der gerade oder nach rechts gestartet ist und dann eine starke Kurve fliegt bzw. weit links vom eigentlich gedachten Zielpunkt landet.

I

I

J

J

K

K

L

L

Langes Spiel

Bezeichnung für Schläge, die mit Hölzern und langen Eisen durchgeführt werden, die den Golfball über größere Distanzen transportieren.

Loch

Eine zylinderförmige Vertiefung auf dem Grün. Diese Vertiefung hat einen Durchmesser von 10,8 cm und einer Tiefe von 10,2 cm. In diese Vertiefung muss der Golfball hineingespielt werden. In der Umgangssprache bezeichnen viele auch die gesamte Golfbahn als Loch. Es gibt Golfplätze, die 9, 18 oder 27 Löcher haben. Einige wenige Golfplätze haben auch mehrere Löcher (Golfbahnen). Eine volle Golfrunde geht über 18 Loch. Kurzplätze, speziell für Anfänger, haben auch teils nur 4 oder 6 Löcher.

Loft

Bezeichnung für den Neigungswinkel eines Golfschlägers. Je größer dieser ist, umso höher und damit auch weniger weit wird der Golfball, der mit diesem Schläger gespielt wird, fliegen. Ein Driver hat den niedrigsten Loft, und zwar von 8 bis 12 Grad. Schläger mit niedrigem Loft lassen sich schwererspielen. Anfänger sollten einen ersten Driver mit höherem Loft wählen.

Luftschlag

Bezeichnung von einem Schlag, bei dem der Golfball nicht getroffen wurde. Es handelt sich hier aber um einen konkreten Schlagversuch. Ein Strafschlag wird hierfür nicht aufgeschrieben. Der Luftschlag zählt aber als regulärer Schlag und wird daher laut den Regeln mitgezählt.

M

M

N

N

Naturflächen/Biotope

Auf einem Golfplatz befinden sich neben den künstlich angelegten Bahnen auch Naturflächen. Dies sind Hecken, Teichgebiete und Wiesen. Diese sind nach behördlicher Auflage als Biotop zu bezeichnen und dürfen daher nicht betreten, nicht gepflegt und nicht gemäht werden.

Netto

Anzahl der gespielten Schläge, und zwar abzüglich der persönlichen Vorgabe (HCP).

Neunzehntes Loch

Andere Bezeichnung für die Clubgastronomie (Restaurant).

O

O

P

P

Platzreife

Prüfung nach den Maßgaben des DGV, durch die eine gewisse Spielfähigkeit und auch Kenntnisse der Golfregeln und der Etikette nachweisen wird. Ein Clubmitglied, der die Platzreife erwirbt, bekommt eine Mitgliedskarte mit dem Status “PE” ausgestellt.

Pro/Proette

Kurzbezeichnung der männlichen bzw. weiblichen Golf Professionals.

Pro Shop

Ein Geschäft auf der Golfanlage, in dem Golf-Ausstattung und Golf-Kleidung angeboten wird. Geführt werden kann dieses Geschäft vom ortsansässigen Pro (daher die Bezeichnung) oder von einem unabhängigen Unternehmen, dem die Ladenräume vermietet werden.

Pull

Bezeichnung der Flug- und Landekurve, wenn der Golfball nach dem Abschlag nach links zieht und auch links vom Zielpunkt landet und die Flugbahn dennoch gerade war.

Push

Bezeichnung von Flug-und Landekurve, wenn der Golfball nach rechts zieht und rechts vom Zielpunkt landet nach dem Abschlag und die Flugbahn dennoch gerade war.

Putter

Golfschläger, der zum Einlochen des Golfballs auf dem Grün verwendet wird. Der mit diesem Schläger ausgeführt Schlag wird Putt genannt.

Putting Grün

Übungsfläche für das Üben des Puttens.

Q

Q

R

R

Range

Kurzbezeichnung für Driving Range.

Rangefee

Bezeichnung der Gebühr, die auf einer Golfanlage für das Benutzen der Driving Range entrichtet werden muss von Gästen. Auf der Heimatanlage muss diese Gebühr nicht entrichtet werden.

Regeln

Die Golfregeln setzen sich zusammen aus allgemeinen Golfregeln, den Etikettenregeln und den Verhaltensregeln. Die Kenntnis über die Golfregeln ist wichtig, da es beim Golfsport keinen Schiedsrichter gibt.

Rough

Eine Fläche auf dem Golfplatz, die nur sehr unregelmäßig, meist nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht wird. Das Gras ist hier so hoch, dass ein Golfball oftmals nicht mehr gefunden werden kann, wenn er erst einmal darin gelandet ist.

Runde

Kurzbezeichnung für eine Golfrunde. Üblich sind 18 Löcher. Die Kurzrunde hat 9 Löcher.

S

S

Sandbunker

Eine mit Sand gefüllte Grube, nicht natürlichen Ursprungs. Diese stellt ein gewolltes Hindernis auf dem Fairway dar. Sandbunker befinden sich vorzugsweise rund ums Grün herum. Um den Golfball aus dem Sandbunker heraus zu schlagen, ist die Verwendung von einem Sandwedge nötig.

Sandwedge

Ein spezieller Schläger für die Schläge im bzw. aus dem Sandbunker. Diese Art von Schläger ist besonders flach, hat also einen großen Loft.

Schaft

Teil von einem Golfschläger. Und zwar handelt es sich hier um die dünne hohle Verbindung zwischen dem Schlägerkopf und dem Schlägergriff. Schäfte gibt es mit verschiedenen Eigenschaften in Bezug auf Biegsamkeit und Torsionsneigung. Als Material werden Graphit oder Stahl verwendet. Anfänger sollten auf Schläger mit biegsamen Graphitschäften zurückgreifen.

Schlägerblatt

Bezeichnung der Schlagfläche des Schlägerkopfes am Golfschläger.

Schnupperkurs

Kurangebot, bei dem man rein für die Golfstunde bezahlt. Eine Mitgliedschaft muss man noch nicht abschließen. Dieser Kurs dient dem ersten Kontakt zwischen Interessent, dem Golfpro bzw. dem Golfclub.

Scorekarte

Ein mit Logo und Spalten bedrucktes Formular für das Eintragen des Spielergebnisses für jedes Loch. Auf der Scorekarte befindet sich meist auch eine topografische Abbildung von jeder einzelnen Golfbahn.

Semirough

Fläche zwischen Fairway und Rough. Von dieser Fläche aus lässt sich ein Golfball meist nicht sehr gut spielen. Denn das Gras hier ist sehr hoch. Diese Fläche wird nur selten gemäht, aber häufiger als das Rough..

Slice

Bezeichnung für einen Golfball, der in einem Bogen nach rechts fliegt und unauffindbar im hohen Rough oder einem Wasserhindernis landet.

Slope

Bezeichnung für den relativen Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes für Bogey-Spieler – also Golfspieler mit einem HCP von -18 bis -22, in Relation zum Scratch-Spieler (HCP ca. 0-5). Der Slope-Wert liegt zwischen 55 und 155. Ein Standard- bzw. mittlerer Spielschwierigkeitsgrad von einem Golfplatz liegt auf einem Basis-Slope-Faktor von 113.

Spielvorgabe

Das Handicap, das von einem Golfclub festgelegt wird für ein Turnier. Diese ergibt sich aufgrund des Schwierigkeitsgrades des Golfplatzes. Die Spielvorgabe ist aber auch die Anpassung der Stammvorgabe an die individuellen Platzschwierigkeiten.

Stammvorgabe

Das Handicap – ein Maß für das Können von einem Golfspieler.

Startzeit

Zeitpunkt, zu dem eine Golfrunde aufgenommen werden kann oder soll. Die Bezeichnung wird sowohl für die Startzeit zu einem Turnier, wie auch als Startzeit für eine private Golfrunde verwendet.

Strafschlag

Liegt ein Regelverstoß oder eine Regelübertretung vor, wird ein Schlag zum eigentlichen Zählerergebnis hinzugerechnet. Es hängt von der Art des Verstoßes ab, ob 1 oder 2 Strafschläge hinzukommen.

Sweet spot

Teil des Schlägerkopfes, mit dem idealerweise der Golfball getroffen werden soll. Fehlerverzeihende Schläger verfügen über einen großen Sweet spot.

T

T

Tee

Bezeichnung für einen kleinen Holz – oder Kunststoffstift, der in die Erde gesteckt wird. Auf dessen Kopf, der etwas breiter ist, wird der Golfball platziert für den Abschlag. Diese Abschlagfläche bezeichnet man ebenfalls als Tee. Ein Tee ist 2 1/8 Zoll (das sind ca. 5,4 cm) lang. Die Maximallänge von einem Tee beträgt 4 Zoll (ca. 10,16 cm). Für das Spiel im Winter werden flache Wintertees verwendet. Diese sind aus Kunststoff. Erfinder des Tees war Percy Ellis von Surrey.

Triple Bogey

Bezeichnung von einem Spielergebnis, bei dem der Spieler drei Schläge mehr als Par benötigt hatte.

Trolley

Golfwagen zum Ziehen der Golftasche (Bag). Es gibt auch Varianten mit einem Elektromotor. Im Winter dürfen diese Golfwagen nicht mit auf den Golfplatz genommen werden.

U

U

V

V

Verlorener Ball

Bezeichnung von einem Golfschlag, bei dem der Ball trotz intensivem Suchen nach 5 Minuten noch immer nicht wiedergefunden werden konnte. Die Erklärung des Verlorenen Balls sollte im Sinne eines schnellen Spiels erklärt werden. Beim Weitersuchen über diese Zeitspanne von 5 Minuten hinaus entsteht eine große Verzögerung für alle anderen nachfolgenden Spieler.

Vorgabe

Kurzbezeichnung für Stammvorgabe bzw. Handicap.

Vorgrün

Bezeichnung der Fläche rund ums Grün – und zwar in einem Radius von nur wenigen Metern. Das Gras auf dem Vorgrün ist kürzer geschnitten als auf dem Fairway. Das Gras wird aber dennoch einige Millimeter höher stehen gelassen, als der Rasen auf dem eigentlichen Grün.

W

W

Wasserhindernis

Eine meist mit Wasser gefüllte Vertiefung auf dem Gelände des Golfplatzes. Es kann sich hier um einen natürlich oder auch einen künstlich angelegten See, Teich oder Bachhandeln. Das Wasserhindernis dient in der Regel der Bewässerung des Golfplatzes. Landet ein Golfball nach dem Schlag in einem Wasserhindernis, gelten hier die speziellen Erleichterungsregeln.

Wedge

Schläger, die einen hohen Loft haben und für hohe Schläge ausgelegt sind. Man unterscheidet Sandwedge und Pitchingwedge.

Wintergrün

Eine im Winter auf vielen Golfanlagen genutzte Ersatzfläche. Diese dient der Schonung der sonst verwendeten Grüns.

X

X

Y

Y

Z

Z

Zähler

Ein Spieler, der für einen anderen Spieler, der mit ihm auf einer Golfrunde ist und dessen Spiel überwacht – dessen Schläge mitzählt. Mit seiner Unterschrift auf der Scorekarte bestätigt der Zähler die Richtigkeit seines Mitzählens der Schläge.

Zeitweiliges Wasser

Wasserhindernisse, wie Pfützen, die nach starkem Regen entstanden sind. Solange diese vorhanden sind, gelten an diesen Stellen besondere Regeln.

Zocken

Privater Wettstreit um das beste Ergebnis unter Golfspielern. Einsatz von Geld ist nicht unüblich.