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9: Platzreife und jetzt?

Muss ich irgendwo Mitglied sein um spielen zu dürfen?

Um die DGV-Platzreifeprüfung abzulegen, muss man dies in einem Golfclub machen. Denn die Platzreife kann nur der Golfclub abnehmen und bestätigen. Um irgendwo anders Golf spielen zu können, muss man aber nicht Mitglied im jeweiligen Golfclub Mitglied sein. Es ist möglich auch ohne Mitgliedschaft und Platzreife auf vielen der öffentlichen Golfplätzen in Deutschland einfach zu versuchen den Ball einzulochen.

Auch in anderen Golfclubs, die nicht öffentlich sind, ist es möglich den Golfplatz und seine Gegebenheiten kennenzulernen. Entrichtet werden muss dafür nur das Greenfee. Teils gibt es Sonderrabatte für das Greenfee, vor allem unter Golfclubs, die sich in einer Region befinden. Um im Golfurlaub auf den Golfplatz gehen zu können, muss man dazu auch nicht direkt in diesem Golfclub Mitglied sein oder werden.

Wo kann ich spielen?

Generell ist die die Platzreife mit dem Führerschein beim Autofahren vergleichbar. Sobald man Sie inne hat, darf man alleine auf den Golfplatz.

Überall spielberechtigt


Handicap – Klasse 1
4,4 oder besser


Handicap – Klasse 2
4,5 bis 11,4

Handicap – Klasse 3
11,4 bis 18,4

Handicap – Klasse 4
18,4 bis 26,4

Handicap – Klasse 5
26,5 bis 36

Dürfen auf exklusiven Anlagen noch nicht spielen


Handicap – Klasse 6
37 bis 54


Überall spielberechtigt

Dürfen auf exklusiven Anlagen noch nicht spielen
Um die “Große Runde” (18 Loch) spielen zu dürfen, ist es notwendig bei einem Golfclub Mitglied zu sein. Egal ob Fernmitgliedschaft oder normales Mitgleid.

Die meisten Golfer spielen am liebsten auf dem heimischen Platz. Golf gespielt werden kann aber auch auf jedem anderen DGV-Golfplatz, auch im Rahmen von einem vorgabewirksamen Turnier, das für Nicht-Golfclub-Mitglieder freigegeben ist. Wenn man sich dort runterspielt, macht sich dies automatisch beim Handicap bemerkbar. Zudem ist das Golfen auf den vielen öffentlichen Golfplätzen möglich. Rund 300 gibt es davon in Deutschland.

Fernmitgliedschaft einfach erklärt

In Deutschland ist in den meisten Golfclubs für das Spielen auf dem Platz eine Mitgliedschaft erforderlich.

Wann lohnt sich was?

Normale Mitgliedschaft

Spielt die meiste Zeit im Heimatgolfclub

  • Hat auf seinem Heimatplatz keine Extrakosten
  • Kann jederzeit auf seinem Heimatplatz spielen
  • Darf Drivingrange und Übungsgelende kostenlos nutzen

Fernmitgliedschaft

Spielt weniger als 80 Runden Golf im Jahr
Spielt auf unterschiedlichen Golfplätzen

  • Kostengünstig, da er nur zahlt wenn er spielt
  • Flexibel
  • Keine Eintrittsgebühren

Eine Fernmitgliedschaft hat Vorteile und Nachteile. Die Fernmitgliedschaft ist vor allem für Golffans geeignet, die sehr häufig reisen und in vielen Regionen Deutschlands unterwegs sind. Aber auch wer keinen Golfclub in der Nähe hat, kann sich Angebot von verschiedenen kommerziellen Vermittlungsagenturen einmal näher beäugen. Fernmitglieder verfügen auch über einen DGV-Ausweis, brauchen aber einen Heimatclub.

Vorteile Nachteile
DGV-Stammvorgabe wird berücksichtigt Heimatclub wird benötig, wegen DGV-Ausweis
Frei in der Auswahl des Golfclubs, auf dem man spielen möchte Auch im Heimatclub muss ein hohes Greenfee meist gezahlt werden
Man trifft immer wieder neue Leute Golfclubs meist nicht wohnortnah